Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei dem Geldgeber solcher Kredite um Schweizer Banken. In einem bestimmten Rahmen vergeben diese Banken Darlehen, die auch ohne Schufa erfolgen können. Dieser Betrag beläuft sich momentan auf ungefähr 3500 Euro. Personen, die über einen Eintrag bei der Schufa verfügen, haben demnach die Möglichkeit, einen Schweizer Kredit aufzunehmen. Allerdings reicht die Summe wohl kaum, um beispielsweise ein Haus zu bauen. Größere Summen sind also nicht durchführbar.
Um den Begriff Schweizer Kredit schwirren viele Mythen. Zum Beispiel heißt es, dass bei einer solchen Finanzierung keine Bonität gefragt ist. Das ist schlicht und ergreifend falsch, denn auch für diese Art Darlehen ist Bonität notwendig. Laufzeit und maximale Summe sind festgelegte Kriterien, an denen es nichts zu rütteln gibt. Normalerweise kann der Kreditnehmer aus Deutschland auch nicht eigenständig einen Schweizer Kredit beantragen. Dafür sind spezielle Vermittler da, die diese Aufgabe übernehmen.
Ein Schweizer Kredit ist auch dann sinnvoll, wenn in Zukunft für ein Bauvorhaben oder ein neues Auto eine grössere Summe aufgenommen werden muss. Dann würde sich möglicherweise ein bereits bestehendes Darlehen negativ auswirken. Es kann nur derjenige einen Schweizer Kredit bekommen, der sich zwischen dem achtzehnten Lebensjahr und dem 58. Lebensjahr befindet. Zudem muss er mindestens schon ein Jahr bei seinem Arbeitgeber beschäftigt sein. Der Antragsteller muss nachweisen, dass er seinen Lohn regelmäßig überwiesen bekommt. Außerdem muss er über ein pfändbares Einkommen verfügen, damit es im Fall des Nichtbezahlens zu einer Gehaltabtretung kommen kann. Die Gehaltsabtretung wird deshalb verlangt, da sich die Bank eine Sicherheit beschaffen möchte. Somit wird deutlich, dass auch für einen Schweizer Kredit gewissen Kriterien erfüllt sein müssen.